Rhythmische Erziehung

Der methodische Ansatz der Rhythmik geht zurück auf die Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Ideen des Schweizer Musikpädagogen Emile Jaques-Dalcroze und hat heute in verschiedene pädagogische, therapeutische und künstlerische Berufe Eingang gefunden.
Rhythmik ist eine pädagogische Arbeitsweise, die Musik, Bewegung und Sprache spielerisch und kreativ verbindet, um die Entwicklung der Persönlichkeit zu unterstützen. Die rhythmisch-musikalische Erziehung (kurz Rhythmik) geht vom natürlichen Bedürfnis des Menschen nach Bewegung aus und vermittelt vielfältige Lernprozesse in den Bereichen Wahrnehmung, Kommunikation und kreatives Gestalten. Im Dialog von Musik und Bewegung werden Phantasie und Kreativität sowie nonverbale und verbale Kommunikation gefördert.
Rhythmik wird als lebendiger Impuls für die pädagogische Arbeit sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch mit Erwachsenen vielfältig eingesetzt.

Arbeitsfleder der Rhythmik

  • Kindergarten und Hort
  • Grundschule und weiterführende Schulen
  • Musikschule
  • Schulungsstätten für Bewegung und Tanz, Theater
    und Schauspiel
  • heil- und inklusionspädagogische Einrichtungen
  • Einrichtungen zur Freizeitgestaltung von Kindern
    und Jugendlichen
  • Erwachsenenbildung
  • sozialpädagogische Ausbildungsstätten
  • Menschen im 3. und 4. Lebensabschnitt
  • Menschen mit Demenz
  • Seniorenzentren
  • Tagespflege für Senioren